Presse

  • Rinteln

    32 Arbeitsplätze, größere Räume, mehr Komfort

  • Schaumburg (jaj). Kein Raum für eine große Gesellschaft, kein Fahrstuhl und keine behindertengerechten Zimmer - es gab viele Gründe, weshalb die Familie Kehlenbeck im Frühjahr des vergangenen Jahres beschlossen hatte, noch einmal in ihr Hotel-Restaurant „Schaumburger Ritter" zu investieren. Was von den Gastronomen ursprünglich als kleinere Umbaumaßnahme gedacht war, für die sie nicht mehr als 300 000 Euro ausgeben wollten, hat sich zu einem Großprojekt entwickelt, das sogar das niedersächsische Wirtschaftsministerium jetzt als förderungswürdig für den Tourismus eingestuft hat. Es unterstützt das Vorhaben mit maximal 184 100 Euro.


      Als Doreen und Stephan Kehlenbeck mit der Planung begonnen haben, wussten sie nicht einmal, dass es für solche Projekte überhaupt eine Förderung gibt. Dass es dennoch geklappt hat, danken beide der Stadt Rinteln, welche die Gastronomen auf den Fördertopf aufmerksam machte, nachdem der Bauantrag auf dem Tisch lag - für Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz etwas Selbstverständliches. Die Stadt sehe sich als Dienstleister, so etwas gehöre zu den Aufgaben. Er selbst steht voll und ganz hinter dem Projekt: „Für uns als Stadt ist Tourismus auch Arbeitsplatzsicherung und damit Wirtschaftsförderung". Immerhin sei die Schaumburg neben dem Kloster Möllenbeck und der historischen Altstadt einer von drei Tourismus-Schwerpunkten im Stadtgebiet.

    Im Zuge des Umbaus wird sich im „Schaumburger Ritter" einiges ändern. Das Haupthaus bleibt in der jetzigen Form bestehen und wird nicht angetastet. Die angrenzende Knappenstube wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. In ihm soll künftig ein Saal im Erdgeschoss Platz für 120 Personen bieten. „In der Vergangenheit hatten wir immer wieder Anfragen für große Gesellschaften", erklärt Kehlenbeck. Bisher war kein Raum dafür groß genug - das wird sich zukünftig ändern. „Der Saal soll außerdem mit aktuellen Medien ausgestattet werden," erklärt Bauingenieurin Edda Steding, die das Projekt betreut. Und auch Busgesellschaften könnten künftig in dem neuen Saal bewirtet werden.

    Im Obergeschoss des Neubaus, der an der rechten Seite durch einen kleinen Turm abgeschlossen werden soll, werden außerdem neue Hotelzimmer eingerichtet, die dann auch über einen Aufzug erreichbar sind. Zwei der Zimmer werden barrierefrei, zwei weitere Hotelzimmer im Turm sogar rollstuhlgerecht ausgestattet. Insgesamt erhöht sich die Zimmeranzahl durch die Umbauarbeiten von aktuell 16 auf 24 Zimmer.

    Ziel der Planung war, das beide Gebäude eine Einheit bilden und ins historische Ambiente passen, erklärt Steding. Obwohl die Gebäude des Schaumburger Ritters selbst nicht unter Denkmalschutz stehen, seien die Denkmalschützer in die Planung einbezogen gewesen, da die geschützte Schaumburg ja in direkter Nachbarschaft liegt.

    Um die Fördermittel des Wirtschaftsministeriums zu erhalten, müssen die Kehlenbecks verschiedene Bedingungen erfüllen. So muss ihr Hotel, das aktuell drei Sterne hat, nach Abschluss des Bauvorhabens vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) im Bereich „Drei-Sterne-Superior" klassifiziert werden, außerdem die Servicequalität des Unternehmens von der Initiative „Service-Qualität Deutschland" mindestens mit der Stufe 1 bewertet werden. Das geschieht durch die Verleihung des sogenannten Q-Siegels. Eine weitere Zertifizierung, die der Schaumburger Ritter erlangen muss, ist das Gütezeichen „50plus Hotel". Diese Auszeichnung bestätigt, dass das Hotel auf die besonderen Ansprüche der Generation 50plus abgestimmt ist.

    Zudem ist der Nachweis des Prädikats „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland" gefordert. Dieses Siegel zeichnet besonders wanderfreundliche Unterkünfte und Gastronomiebetriebe aus und passt damit, so Petra Wegener, Geschäftsführerin des regionalen Tourismusverbands Weserbergland-Tourismus, ideal zum Tourismusgebiet Weserbergland. „Die Schwerpunkte in unserem Bereich sind Radwandern, Wandern und historische Stätten." Ein historisches Gebäude liege mit der Schaumburg direkt vor der Tür und mit dem Weserbergland-Weg führt sogar ein Qualitätswanderweg direkt am Haus vorbei. Sie glaubt, dass die Investition in den Schaumburger Ritter und das Tourismus-Konzept gut zusammenpassen.

    „Es ist das, was wir brauchen", sagt sie. Schon deshalb habe ihr Verband für den Fördermittel-Antrag eine positive Stellungnahme abgegeben - was keineswegs selbstverständlich sei. „Wir müssen uns sicher sein, dass es funktionieren kann."

    Besonders erfreulich für die Region: Durch die Erweiterung werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt wird der Schaumburger Ritter dann 32 Dauerarbeitsplätze anbieten, davon mindestens 15 Ausbildungsplätze - auch das ist eine Auflage für die Fördermittel. Stephan Kehlenbeck geht sogar davon aus, dass 20 neue Arbeitsplätze entstehen werden.

    Bereits im Mai soll der Abbruch des Nebengebäudes beginnen, danach geht alles ganz schnell: Schon im Oktober soll die über eine Million Euro teure Baumaßnahme abgeschlossen und die Zimmer bezugsfertig sein.

    Investieren in ihre Zukunft: Stephan und Doreen Kehlenbeck mit den Kindern Julian (3) und Antonia (6 Monate). Foto: jaj
  • Rinteln / Gründerwoche

    Erfinder scheitern oft schon an Geheimhaltung

    Wenn der Rübenmarkt wegbricht und man auf anderes Saatgut umsteigen muss, ist das Risiko groß, aufs falsche Pferd zu setzen. Die Firma Dieckmann Seeds in Sülbeck hatte vor drei Jahren eine Vielfalt von Ideen für neue Produkte, aber was sichert den Erfolg? „Wir haben den Kontakt zur Erfinderzentrum Norddeutschland GmbH (EZN) in Hannover gesucht", erklärt Marketingchefin Karin Dieckmann. „Seither werden wir von dort kompetent beraten und dabei begleitet, die aussichtsreichsten Ideen zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen."

    Produkte aus betaGerste werden immer beliebter: Karin Dieckmann (l.) und Anja Gewald (Landkreis Schaumburg, Amt für Wirtschaftsförderung) zeigen Brot, Stollen und Marmelade.

    © dil

    Rinteln (dil). Aktuell ging es um Schutzrechte für die neu entwickelte betaGerste, die schon im Brot mehrerer Bäcker, im Schaumburger Christstollen aus Rodenberg sowie in Marmelade mit 25 Prozent weniger Zucker und als Dessert (im Restaurant „Schaumburger Ritter") Verwendung findet.

    „Wir haben erstaunlichen Erfolg, aber die Mengen sind noch gering", stellt Dieckmann fest. „Einige große Getreideanbieter haben jedoch die Anbaumengen erheblich erhöht, und das mit unserem Saatgut." Diese Erfolgsgeschichte aus Nienstädt und von der Domäne Coverden krönte im „Schaumburger Ritter" die Reihe von Vorträgen einer Info-Veranstaltung zur „Gründerwoche Deutschland". Das Thema des Abends lautete: „Ideen der Zukunft - Zukunft der Ideen". Die Referenten wiesen den rund 20 zuhörenden Unternehmern den Weg zur erfolgreichen Vermarktung von Erfindungen.

    Dipl.-Ing. Christian Heinecke stellte das Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik der Universität Hannover als Ansprechpartner für das Handwerk vor, wenn es darum geht, mit Unterstützung der Wissenschaft Erfindungen zu vermarkten und auf eine gute wirtschaftliche Basis zu stellen. Das Institut arbeitet mit dem Erfinderzentrum (EZN) und dem Verein Technologie-Center Niedersachsen zusammen.

    Ganz konkret wutde dann Dipl.-Ing. Peter Kuschel, ehemaliger Geschäftsführer des seit 30 Jahren bestehenden EZN. 50 000 Ideen seien dort inzwischen betreut worden, 15 000 davon waren konkrete Erfindungen. 2500 von ihnen wurden ins Patentierungsverfahren gebracht, die Erteilungsquote liege mit 99 Prozent klar über dem Bundesdurchschnitt. Mit diesen Ideen sei inzwischen ein Umsatz von 600 Millionen Euro generiert worden. Kuschels Fazit: „Ideen der Zukunft gibt es in Niedersachsen." Nur zwei Drittel aller angemeldeten Patente kommen später in den Markt.

    Das EZN lichtet den Wust von Ideen, um wenige zum Erfolg (Schutzrechte und später ertragreich Umsätze) zu führen. Kuschel nannte die Probleme vieler „Erfinder": „Ihre Ideen sind oft nicht neu, viele haben Informationsdefizite, was es schon gibt, und über ihre Chancen. Dadurch entsteht bundesweit jährlich ein volkswirtschaftlicher Schaden von geschätzt zwölf Milliarden Euro."

    Das EZN prüft die Erfindung nach fünf Kriterien:

    • Wissenschaftliche Richtigkeit
    • Technische Realisierbarkeit
    • Neuheit beziehungsweise Innovationswert neuer Produkte und Verfahren
    • Wirtschaftlichkeit (technische und wirtschaftliche Vorteile)
    • Unternehmerische Umsetzbarkeit (Voraussetzung für Eigenverwertung oder alternativ Lizenzvergabe)

    „Wer nicht erfindet, verschwindet", erinnerte Kuschel an ein Zitat eines früheren Leiters des Bundespatentamts. Doch wer erfindet, muss sich auch schützen, dafür gibt es zeitlich (zehn bis 20 Jahre) befristete und geografisch begrenzte Schutzrechte zur Herstellung, zum Vertrieb und zur Benutzung beziehungsweise Anwendung eines Produkts oder Verfahrens. Diese Schutzrechte heißen: Patent, Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster, Marke, Halbleiterschutz (für Innenleben von integrierten Schaltkreisen) und Sortenschutz.

    Wer zum Beispiel ein Patent beantragt, braucht einen langen Atem. Erst zehn Monate nach Antragstellung gibt es einen Prüfungsbescheid vom Patentamt. Nach zwölf Monaten läuft die Prioritätsfrist ab, nach 18 Monaten erfolgt die Offenlegung. Erteilt wird das Patent dann nach 24 bis 36 Monaten. Je nachdem, in wie vielen Ländern man seine Erfindung schützen lässt, fallen dann erhebliche Jahresgebühren an.

    Wichtig ist nicht nur der lange Atem, sondern auch die Geheimhaltung. Vorabveröffentlichungen gefährden die Patenterteilung und rufen die Konkurrenz auf den Plan. Die Durchschnittslaufzeit eines Patents beträgt dann zehn bis elf Jahre. Und unter 5000 Euro für Anmeldung und Patentanwalt geht gar nichts. Deshalb prüft das EZN auch, ob die Erfindung später überhaupt genug Geld einbringt.Mit der kostenlosen Erfindererstberatung geht der EZN-Service los. Über weitere Hilfestellungen gibt es einen Kostenvoranschlag des EZN. Dipl.-Ing. Andreas Deutsch, heutiger EZN-Geschäftsführer, sagte, woran viele scheitern: „An der Planung für den nötigen Geld- und Zeitaufwand, am Finanzierungskonzept und bei den Fördermitteln. Ebenso wird unterschätzt, wie viel Restentwicklung bis zur Marktreife nach der Patenterteilung noch nötig ist. Die technische Zulassung kommt dann ja auch noch dazu und braucht Zeit."

    Wer dann lieber aufgibt und sein Patent verkauft, dem hilft das EZN bei der Wertermittlung hierfür.

    All diese Hindernisse und Risiken schrecken Erfinder aber nicht ab. Insgesamt hat EZN aus dem Landkreis Schaumburg rund 400 Erfindungen betreut und teilweise gefördert - mitunter über viele Jahre. Bekannte Unternehmen sind dabei neben Dieckmann Seeds sind Joh. Heinr. Bornemann auch Heye-Glas (beide Obernkirchen), Bioclimatic (Bad Nenndorf), Hafenrichter (Auetal-Rehren), Brauns Control und CemProTec (beide Hagenburg).

     

  • Landkreis / 1,7 Millionen Euro landen im Kreis

    Wirtschaftsministerium fördert Investitionen

    Mit rund 24 Millionen Euro unterstützt das niedersächsische Wirtschaftsministerium künftig Investitionen in Unternehmen, die touristische und wirtschaftsnahe Infrastruktur und sogenannte Regionale Wachstumsprojekte. Rund 1,7 Millionen Euro davon landen nach Ministeriumsangaben im Landkreis Schaumburg.

    Landkreis (aw). Das Geld stammt aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Damit konnten nach Angaben von Wirtschaftsminister Jörg Bode landesweit 43 Anträge aus allen genannten Bereichen berücksichtigt werden, die zuvor vom Ministerium und der NBank geprüft worden waren. „Aufgrund der durch das Land unterstützten Investitionen entstehen über 400 neue Arbeitsplätze, davon 54 neue Ausbildungsplätze."

    Im Landkreis Schaumburg konnten nach den Worten von Ministeriumspressesprecher Christian Budde zwei Großprojekte für die Förderung berücksichtigt werden:

    Gewerbegebiet Berenbusch: Der Großteil des für den Landkreis eingeplanten Geldes aus dieser Förderung, rund 1,5 Millionen Euro, ist für das Bückeburger Gewerbegebiet Berenbusch vorgesehen. Es ist damit eines von landesweit nur sieben Gewerbegebieten, die eine Förderung erhalten. 4,6 Millionen Euro hat das Ministerium für die Gebiete in Lüneburg, Jork, Celle, Bückeburg, Bad Bentheim, Jade und Saterland zur Verfügung gestellt. In Bückeburg soll neben dem Gewerbegebiet selbst auch der Hafen ausgebaut werden. Wirtschaftsminister Bode sagte dazu: „Mit der Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur und der Bildung neuer Netzwerke investieren wir in die Zukunft Niedersachsens. Solche Projekte sind die Basis für die Ansiedlung von Unternehmen in unserem Land."

    „Zum Schaumburger Ritter": Das zweite Großprojekt des Landkreises, das vom Wirtschaftsministerium mit einer Förderung bedacht wurde, ist das Restaurant „Zum Schaumburger Ritter" in Rinteln. Knapp 200000 Euro Zuschuss aus der Tourismusförderung erhält das Restaurant nach Ministeriumsangaben, um größere Umbauarbeiten durchführen zu können. Landesweit gibt das Ministerium rund sieben Millionen Euro für die Tourismusförderung aus. Weitere geförderte Projekte in diesem Bereich sind unter anderem das Kloster Walkenried im Landkreis Osterode und das Solehallenbad in Carolinensiel.

    Insgesamt haben die Projekte Bode zufolge ein Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen Euro - „Geld, das nun in Niedersachsen investiert wird."

     

  • Stadthagen / Teamwettbewerb Gastronomie

    Phantasievoll gedeckte Tische sind der Blickfang

    Nein, der Bürgermeister hat keinen Abstecher ins Rotlichtmilleu gemacht. Das feinbestrumpfte und angewinkelte Damenbein vor dem Platz von Bernd Hellmann war künstlicher Natur und Mittelpunkt im Deko-Thema „Moulin Rouge" des Teams 2.

    Ein guter Wein und Feinbestrumpftes: Sinnliches steht im Mittelpunkt der Tischrunde.

    © sk

    Stadthagen (sk). Phantasievoll gedeckte Tische sind Markenzeichen des jährlichen Teamwettbewerbs im Fachbereich Gastronomie der Berufsbildenden Schulen Schaumburgs (BBS). Die diesjährige Ausscheidung wurde erstmals musikalisch von der Schulband untermalt.

    Zehn Tischrunden waren am Mittwochabend in der Aula eingedeckt. Geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft wurden von jeweils zwei angehenden Servicekräften umsorgt. Der jeweils Dritte im Team stand in der Küche und „zauberte" auf die Teller, was Restaurant- und Hotelfachkräfte in der Aula ihrer „Tischbesetzung" servierten.

    Als Zutaten für die Menüs waren Muscheln in der Vorspeise vorgegeben sowie Lauch in der Suppe. Der Hauptgang musste Roastbeef enthalten und das Dessert aus Schokolade und Birnen bereitet werden. Vor dem Wettbewerbstag am Mittwoch unterzogen sich die Teilnehmer, allesamt Schüler des dritten Ausbildungsjahres, einer theoretischen Prüfung.

    Als Sieger im Wettbewerb rief Gastronomie-Abteilungsleiterin Renate Nagel schließlich das Team Nummer Sieben nach vorn, den angehenden Koch Ingo Sassenberg (24) vom Ausbildungsbetrieb „Klüsker Gastronomie" in Bückeburg, die Hotelfachfrau in Spe Lisa Rother (18) vom Hotel Hannover in Bad Nenndorf und die zukünftige Restaurantfachfrau Annika Rietenberg (20), die im Wendthäger Restaurant Dionysos ausgebildet wird.

    Die beiden jungen Frauen siegten in ihrem Fachgebiet außerdem in der Einzelwertung. Als bester Koch wurde Sebastian Kunze vom Restaurant „Zum Schaumburger Ritter" in Schaumburg ausgezeichnet. Zur schönsten Tischdekoration gratuliert Bernd Hellmann Selina Rombach (Hotel „Zur Amtspforte", Stadthagen) und Teamgefährtin Jacqueline Assmann (Berghütte Krainhagen).

     

    » Rinteln

    Azubis kochen für die Fortbildung

    Gäste genießen kulinarischen Menü-Abend im Schaumburger Ritter / Schlemmen zu Gunsten der Studienreise

     

    SCHAUM­BURG (em). Seit nun­mehr 36 Jah­ren wird all­jähr­lich durch die Be­rufs­bil­dende Schule Stadt­ha­gen eine Stu­di­en­fahrt ins Salz­kam­mer­gut nach Hall­stadt in Ös­ter­reich or­ga­ni­siert. Die­ses Fort­bil­dungs­se­mi­nar ist als Bil­dungs­ur­laub von der Lan­des­re­gie­rung ge­neh­migt und wird von Leh­rern der Klas­sen be­glei­tet. Das lehr­rei­che und in­ter­essante Pro­gramm för­dert Aus­zu­bil­dende in den Ober­stu­fen der Köche, Re­stau­rant­fach­leute und Ho­tel­fach­leute der Be­rufs­schule Stadt­ha­gen. Hier er­le­ben die Schü­ler, kurz vor Ende ih­rer Aus­bil­dungs­zeit, eine Wo­che die sie in viel­fäl­ti­ger Weise be­ein­dru­cken wird. Die an­zu­fer­ti­gen­den Aus­ar­bei­tun­gen be­wei­sen dies seit Jah­ren. In den letz­ten Jah­ren wur­den die Ge­spräche um die Fi­nan­zie­rung die­ser Reise im­mer lau­ter: Die Schule ist im­mer mehr auf Spen­den von Be­trie­ben und Lie­fe­ran­ten an­ge­wie­sen, um die Ei­gen­leis­tun­gen der Aus­zu­bil­den­den, bei stei­gen­den Rei­se­kos­ten, im an­ge­mes­se­nen Rah­men zu hal­ten. Fa­mi­lie Keh­len­beck vom Ho­tel und Re­stau­rant Schaum­bur­ger Rit­ter war sich die­ser Si­tua­tion schon bei der Ver­an­stal­tungs­pla­nung im Früh­jahr be­wusst und plante mit den Aus­zu­bil­den­den einen Azubi-Menü-Abend. An die­sem Abend wird ein Drei -Gänge Menü für 33 Euro an­ge­bo­ten, die Hälfte da­von wird für die Stu­di­en­reise ge­spen­det. Der­zeit be­schäf­tigt der Schaum­bur­ger Rit­ter sechs Aus­zu­bil­den­de, die am Don­ners­tag, 3. No­vem­ber, ihr Kön­nen un­ter Be­weis stel­len dür­fen. In Ei­gen­re­gie wer­den die an­ge­hen­den Fach­kräfte das Drei-Gänge-Menü und den zu­vor ser­vier­ten "­Gruß aus der Küche" für die Gäste zau­bern. Zur­zeit läuft noch die Menü­ge­stal­tung, hier möch­ten auch die an­ge­hen­den Re­stau­rant­fach­leute durch tolle De­ko­ra­tion, Wein­emp­feh­lun­gen und einen am Tisch tran­chier­ten Haupt­gang glän­zen. Da al­ler­dings die Ent­schei­dun­gen jun­ger Men­schen et­was Zeit brau­chen, wird an die­ser Stelle noch kein Menü ver­ra­ten - schließ­lich wird al­les erst frisch am Don­ners­tag ge­kocht. Wer die Azu­bis un­ter­stüt­zen möchte oder ein­fach gut es­sen mag, kann noch Plätze im Schaum­bur­ger Rit­ter un­ter 05152/947460 re­ser­vie­ren.

    » Rinteln

    Dicke Schecks für viele Kinder

     SCHAUM­BURG (s­te). Do­reen und Ste­phan Keh­len­beck sind jetzt seit fünf Jah­ren er­folg­rei­che In­ha­ber des Re­stau­rant und Ho­tel "Schaum­bur­ger Rit­ter" (SW be­rich­te­te). Zu die­sem An­lass ver­an­stal­te­ten sie ein großes Fes­tes­sen mit ei­ner gut bestück­ten Tom­bo­la. De­ren Er­lös ging jetzt in zwei Schecks an die Kin­der­gär­ten in Deck­ber­gen und Stein­ber­gen. Ü­ber je­weils 600 Euro konn­ten sich Mo­nika Ries­ner aus dem St. Pe­tri-Kin­der­gar­ten und Mar­tina Meyer aus dem Stein­ber­ger Kin­der­gar­ten freu­en. Die Außen­an­la­gen soll­ten da­mit ver­schö­nert wer­den. Für Do­reen und Ste­phan Keh­len­beck ist die För­de­rung von Kin­der­ein­rich­tun­gen eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Sie hat­ten be­reit im ver­gan­ge­nen Jahr den Kin­der­schutz­bund un­ter­stützt und kün­dig­ten an, wei­tere Tom­bola-Abende im "Schaum­bur­ger Rit­ter" zu ver­an­stal­ten: "­Den Gäs­ten macht das großen Spaß!"

  • Mit eingebautem Rückenwind Von Matthias Rohde  Das Geschäft mit den motorisierten Fahrrädern boomt: Bereits 2009 verzeichnete die Branche einen deutlichen Zuwachs, der sich 2010 fortsetzte. Für das laufende Jahr erwarten Experten eine weitere deutliche Steigerung von 200 000 verkauften Einheiten in 2010 auf 300 000 im Jahr 2011. Dabei muss man korrekterweise zwischen zwei grundsätzlich verschiedenen E-Bikes unterscheiden. Solche, die sich nur dann bewegen, wenn der Fahrer in die Pedalen tritt. Diese Fahrräder werden Pedelecs genannt.

     
     Dank des Elektromotors sind die Anstiege auf den Routen durchs Weserbergland für die fahrradbegeisterte Corinna Nolte beinahe mühelos zu erklimmen. Fotos: roh Als E-Bikes gelten demgegenüber Räder, die auch dann fahren, wenn der Fahrer eben nicht in die Pedale tritt, für die man deswegen auch Versicherung und Führerschein benötigt. Das ist aber bei den Fahrrädern, die in der zwischen Bad Nenndorf und Uslar neu eingerichteten „Movelo-Region" bereitstehen, nicht der Fall. Die begriffliche Unterscheidung der mit E-Power ausgestatteten Fahrräder muss sich - auch in der heimischen Region - erst noch durchsetzen.

    Die Firma Movelo hat sich auf das Einrichten von Radwander-Regionen spezialisiert. Den beteiligten Verleihern einer Region stellt das Unternehmen gegen eine monatliche Gebühr die Fahrräder inklusive eines umfangreichen Servicepakets zur Verfügung. Vermarktet wird die Movelo-Region im Weserbergland vom Verein Weserbergland Tourismus.

    „Urlaubszeit ist E-Bike Zeit im Weserbergland" heißt es in der eigens für das neue Angebot entworfenen Broschüre, in der neben einer Kontaktliste aller zur Verfügung stehenden Verleih- und Akkuladestationen auch mehr als ein Dutzend ausgewählter Rundtouren zu finden sind.

    Zeit für einen Praxistest: Bei der Streckenwahl war die kostenlos beim Verein Weserbergland Tourismus erhältliche Informationsbroschüre hilfreich, in der es heißt: „Sie lieben die Berge? Kein Problem: Durch die Kraft der E-Bikes können Sie sich nun auch mit Leichtigkeit in höhere Gefilde wie die Ottensteiner Hochebene trauen." Das ist ein Wort. Mit Corinna Nolte, Projektmanagerin Radwandern und Wandern im Verein Weserbergland Tourismus, fahren wir in das bekanntermaßen hügelige Gelände rund um Ottenstein. In Lichtenhagen werden wir von Silke Timmermann, Hausherrin des Urlaub-Bauernhofs „Timmermanns Hof" erwartet. Hier befindet sich eine der insgesamt 40 Verleihstationen im Weserbergland, eine gibt es zum Beispiel am Doktorsee in Rinteln, beim „Schaumburger Ritter" an der Schaumburg, bei der „Hofapotheke" auf dem Bückeburger Marktplatz, am Kloster Möllenbeck oder im Campingpark Kalletal. Um nur einige zu nennen.

    Silke Timmermann hat das Fahrrad selbst getestet: „Hier gibt es eine Menge Strecken, die ich nie im Leben freiwillig mit einem Fahrrad befahren würde, aber mit dem E-Bike habe ich es gewagt."

    Dann legt die E-Bike-Verleiherin aus Lichtenhagen den Akku ein, aktiviert das auf der linken Seite des Lenkers befindliche Display und erklärt: „Es gibt vier Unterstützungsstufen: Von ‚no assist' über ‚Eco' und ‚Standard' bis hin zu ‚High". Alle im Weserbergland auszuleihenden Movelo-Fahrräder seien vom gleichen Hersteller, stellt Nolte fest. „Zur Verfügung stehen die Fahrräder in den Größen S und M".

    Auf den ersten Blick macht das silberne Gefährt einen soliden Eindruck. Die Beleuchtung ist elektrisch und über einen kleinen Knopf am Display jederzeit mit einem Finger bequem an- und auszuschalten. Neben Gepäckträger und seitlicher Abstellstütze verfügt das Fahrrad über eine 8-Gang-Schaltung, die über eine in den rechten Lenkergriff integrierte Steuerung zu bedienen ist. Zudem hat es einen Tiefeinstieg, der das Aufsteigen zum Kinderspiel macht. Die Höhenverstellung von Lenker und Sattel ist dank einfach zu bedienendem Schnellspanner eine Leichtigkeit. Als optimale Starteinstellungen gelten, laut Nolte und Timmermann: Vierter Gang und „Standard"-Unterstützung.

    Dann geht's los. Und da das sogenannte E-Bike tatsächlich ein Pedelec ist, zeigt sich schon gleich zu Beginn der Tour, was das Zweirad nicht kann: Nämlich ohne Muskelkrafteinsatz des Fahrers fahren. Dennoch: Schon auf den ersten Metern macht sich das Gefühl, von hinten angeschoben zu werden, breit. Ein zwar überflüssiger, aber unvermeidbarer Blick nach hinten straft das Gefühl Lügen - niemand da.

    Die ersten kleineren Steigungen machen sich dank der Technik des Pedelecs beim Fahrer kaum bemerkbar. Die Übersetzungen der acht Gänge des Rades scheinen gezielt auf die hügelige Landschaft des Weserberglandes abgestimmt. Die Funktionsweise der Schaltung jedoch bedarf ein wenig Übung, denn grobmotorisches Rauf- und Runterschalten „versteht" die Technik nicht. Silke Timmermann: „Es ist wichtig, nach jedem Schaltvorgang eine kurze Trittpause einzulegen, und erst dann wieder in die Pedalen zu treten." Doch selbst ausgewiesene Hobbybiker und Radwander-Neulinge gewöhnen sich rasch an diese Handhabung.

    Fällt es dem ungeübten Biker anfangs noch schwer, den Blick vom Display abzuwenden, um sich von der imposanten Frühlingslandschaft berauschen zu lassen, dann hat das vor allem einen Grund: Neben Akkuladestatus und gewähltem Unterstützungsmodus weist das Display nämlich auch die Fahrtgeschwindigkeit aus. Auf gerader Strecke ist bei Windstille eine Geschwindigkeit von rund 30 Stundenkilometern ohne nennenswerte Anstrengung zu erzielen. Wer in einem solchen Moment die elektrische Unterstützung komplett abschaltet, darf sich allerdings nicht wundern, dass die Muskeln nach einer deutlichen Tempodrosselung verlangen.

    Neben den zahlreichen flachen Anstiegen und entspannten Abfahrten gibt es aber auf den Touren im Weserbergland natürlich auch eine ganze Reihe knackiger Anstiege mit rasanten Abfahrten, die für Radfahrer - je nach individuellem Leistungsvermögen - entweder eine Herausforderung oder schlicht zu steil sind. Mit dem Pedelec sind aber selbst die steilsten Passagen eines Anstiegs bezwingbar. Dabei sollte man allerdings einige wichtige Hinweise der Profis beachten. Timmermann: „Das Pedelec unterstützt einen Radfahrer und ersetzt nicht das eigene Treten, deswegen ist es ratsam, sich auf geraden Strecken möglichst sparsam vom Elektromotor unterstützen zu lassen, um zum Beispiel bei steilen Anstiegen mehr Power hinzuschalten zu können." Mit dieser Bedienungsanleitung im „Gepäck" geht es in einen dieser steilen Anstiege. Tatsächlich entpuppt sich das Zusammenspiel von Gangschaltung und Elektromotor bei der Bewältigung eines langen Anstieges als Garant für den Erfolg. Doch gerade in einem solchen Anstieg wird deutlich, dass ein Pedelec keine Wunder vollbringen kann: Es ist ein Fahrrad und auf die Muskelkraft des Fahrers angewiesen. Abhängig von dessen körperlicher Konstitution können äußerst lange und steile Anstiege auch eine Frage der Kondition werden, denn wer im ersten Gang bei höchster Unterstützung durch den Elektromotor mit einer sehr geringen Trittfrequenz den Berg hinaufstrampelt, für den wird diese Aufgabe auch zu einer Geduldsprobe, denn mit diesen Vorgaben ist der Raumgewinn pro Pedalumdrehung denkbar gering. Entschädigt werden die fahrradfahrenden „Gipfelstürmer" mit Abfahrten, bei denen Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern erzielt werden können, dank der Bremsen aber auf das individuell gewünschte Tempo zu drosseln sind.

    Das Fazit: Mit einem Pedelec wird das Fahrradfahren zu einem Genuss für die Menschen, die das Weserbergland fernab des Weserradweges erkunden und genießen wollen. Das engmaschige Netz aus Verleihern und Ladestationen der neuen „Movelo-Region", die unterschiedlichen Zusatzangebote einiger Verleiher, wie zum Beispiel Kinderanhänger- , Helmverleih, oder Gepäcktransfer und Abholservice, aber auch die Möglichkeit, das Pedelec nur einen halben Tag für die halbe Gebühr zu mieten, sind ein Zugewinn an touristischer Qualität für die heimische Region. Nicht zuletzt werden die Fahrräder der Marke „Swiss Flyer" von lokalen Experten als qualitativ herausragend eingestuft und schneiden bei zahlreichen Tests regelmäßig gut bis sehr gut ab. Insbesondere die Reichweite, die mit den Akkus dieser Fahrräder zu erzielen ist, gilt als hervorragend. Zwischen 50 bis 70 Kilometer soll ein voller Akku reichen; wobei, abhängig von der Streckenführung und Einsatz des Motors, laut Insidern auch bis zu 90 Kilometer gefahren werden können.

    Für 20 Euro pro Tag kann der Kunde das Pedelec einen ganzen Tag ausleihen, wobei einige Verleiher bereits dazu übergegangen sind, diese Gebühr in bereits bestehende Pauschalangebote zu integrieren.

    Frühlingszeit ist Fahrradzeit. Passend dazu hat im Weserbergland das Movelo-Zeitalter begonnen: Flächendeckend besteht die Möglichkeit, von Elektromotoren unterstützte Fahrräder, sogenannte „E-Bikes", auszuleihen. Der Umfang des Angebots ist mit 100 Fahrrädern, 40 Verleihstationen und 21 Akku-Ladestationen beachtlich. Doch was kann so ein E-Bike und was nicht? Ein Praxistest.

    Unter dem Sattel ist der Akku für den unterstützenden Elektromotor des Pedelec angebracht.

  •  Rinteln

    Zauberhaften Jahreswechsel an der Schaumburg erlebt

    Kulinarische Silvesterparty und Roulette Show

    SCHAUM­BURG (s­te). Die Sil­ves­ter­gäste des Schaum­bur­ger Rit­ters kön­nen auf eine ge­lun­gene Party zurück­schau­en. Nach ei­nem köst­li­chem Fin­ger­food-Emp­fang und ei­ner Va­ria­tion von der Wach­tel konnte der be­kannte Ma­gier "­Mis­ter LU" und die zau­ber­hafte Anke wie­der mit Zau­ber und Co­medy-Tricks be­geis­tern.

    Wie an­gekün­digt sagte er die Lot­to­zah­len vor­aus, was ver­blüffte Ge­si­cher der Gäste zur Folge hat­te. Bei sei­nem Ent­fes­se­lungs-Trick wurde er von ei­nem Herrn fest ver­schnürt, war aber so schnell wie­der be­freit, dass die­ser es nicht zu glau­ben schien und der Trick mehr­mals wie­der­holt wer­den muss­te. Eine junge Dame hatte das Ver­gnü­gen, ein­mal schwe­re­los vor den an­de­ren Gäs­ten zu schwe­ben. Während ein saf­ti­ger Ka­bel­jau-Rü­cken auf Zuc­chi­ni­ri­sotto im hal­bier­ten Par­me­san von Küchen­meis­ter Ste­phan Keh­len­beck und sei­nem Team ser­viert wurde und der Haupt­gang, eine rosa ge­bra­te­nen Keule vom Schaum­bur­ger Hirsch­kalb be­geis­ter­te, er­staunte der Ma­gier glei­cher­maßen mit vie­len klei­nen Spie­le­rei­en, hier ging es von Spiel­kar­ten ü­ber Schnüre, hän­gen­den Va­sen bis zu sich bie­gen­den Löf­feln. Beim zwei­ten Show­teil sorgte ein schwe­ben­der Tisch ebenso für Ver­blüf­fung, wie die vor­aus­ge­sag­ten In­for­ma­tio­nen ei­ner an­ge­ru­fe­nen Per­son, des­sen Num­mer wahl­los aus dem Te­le­fon­buch ge­nom­men wur­de. Nach ei­nem großen Des­sert­büf­fet wurde bis in die Nacht ge­fei­ert. Am Neu­jahrs­tag be­gann der Tag für viele Gäste be­reits wie­der ku­li­na­risch mit ei­nem Brunch-Büf­fet. Ab 18 Uhr ging die ma­gi­sche Reise mit "­Mis­ter Lu" dann wei­ter nach Las Ve­gas und ließ die Zo­cker-Her­zen schla­gen. Die Rou­lette-Show be­geis­terte auch die Glückss­piel-Geg­ner. Es wurde zwar ohne geld­li­chen Ein­satz ge­spielt, sorgte aber trotz­dem für reich­lich Span­nung und Spaß. Zu ge­win­nen gab es un­ter an­de­rem ein le­cke­res Candle Light Din­ner im Schaum­bur­ger Rit­ter. Den be­geis­ter­ten Gäs­ten nach zu ur­tei­len war Mis­ter Lu nicht das letzte Mal in Schaum­burg.

    vom 08.01.2011 | Ausgabe-Nr. 1B

    » Rinteln

    "Lust auf Norden" mit dem NDR und "movelo"

    E-Bikes ein neuer Trend / Touren durchs Weserbergland

    RIN­TELN (s­te). Der NDR mit sei­ner Mo­de­ra­to­rin Britta von Lu­cke filmte jetzt einen Tag lang in Rin­teln, um den neuen Trend "E-Bi­ke" der brei­ten Öf­fent­lich­keit vor­zu­stel­len.

    Das We­ser­ber­g­land auf der "Er­hol­spur" er­le­ben, ver­spre­chen die mit Elek­tro­mo­tor ver­se­he­nen Fahrrä­der ih­ren Nut­zern. Von der Ober­we­ser bis nach Bad Nenn­dorf er­stre­cken sich die Ver­leih- und Ak­ku­wech­sel-Sta­tio­nen für die "­mo­ve­lo" Fahrrä­der.

    Und nicht nur für Men­schen ab 50 sind die Rä­der ein ech­ter Hit, auch jün­gere Men­schen freuen sich, wenn sie bei lan­gen Stei­gun­gen im­mer das Ge­fühl von Rü­cken­wind ha­ben.

    Bis zu 0,25 Pfer­destär­ken ent­wi­ckelt der Mo­tor und so kommt man im ach­ten Gang ruck­zuck auf bis zu 25 km/h. Das NDR-Team zeigte sich be­geis­tert von den Rä­dern und Britta von Lu­cke ra­delte zu­sam­men mit Tou­ris­mus­ma­na­ger Matt­hias Gräb­ner und den bei­den "­Sta­tis­ten" Her­mann Ca­rius und Edith Meyer aus Rin­teln nicht nur ent­lang des Dok­tor­see­gelän­des, son­dern sie wag­ten sich auch hoch bis zur Schaum­burg.

    Und das al­les ohne Schweiß auf der Stirn. Im "Schaum­bur­ger Rit­ter" war dann Sta­tion für eine Pau­se. Dort ist näm­lich eine der Wech­sel­sta­tio­nen für die Ak­kus der Rä­der. Wer selbst ein­mal auf ei­nem sol­chen E-Bike fah­ren möch­te, kann sich un­ter 05751/403-980 oder un­ter ww­w.west­li­ches-we­ser­ber­g­lan­d.de so­wie un­ter ww­w.we­ser­ber­g­land-tou­ris­mus.de wei­tere In­fos ho­len.

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    Hüttenparty als Höhepunkt

    Alpenwochen im "Schaumburger Ritter"

     

    SCHAUM­BURG (s­te). Die "Al­pen­wo­chen" im Re­stau­rant Schaum­bur­ger Rit­ter fan­den jetzt ih­ren Höhe­punkt in der Hüt­ten­party mit ech­tem Al­pen­fee­ling durch die Alphorn­gruppe "Al­pene­cho vom Ith". Nach­dem die Gäste im Schaum­bur­ger Rit­ter schon ab Mitte Fe­bruar le­ckere Spe­zia­litäten aus Ös­ter­reich und der Schweiz ge­nießen konn­ten, stand am letz­ten Wo­chen­ende die rus­ti­kale "Hüt­ten­par­ty­" ganz im Mit­tel­punkt des Ge­sche­hens. Spei­sen vom Grill, Party­mu­sik und die le­cke­ren Spei­sen in der Ka­min­stube galt es zu ge­nießen. Punch und Ja­ger­tee run­de­ten den hoch­al­pi­nen Ge­nuss ab. Die Plätze wa­ren be­gehrt und spon­tane Gäste hat­ten nur noch die Ge­le­gen­heit, sich am La­ger­feuer auf den Frei­plät­zen ein Stück vom Grill zu si­chern. Fo­to: ste

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    Rote Rosen für Betriebsjubilare Rinteln (dil). Im Rahmen einer Feierstunde mit festlichem Abendessen hat die Firma Stüken am Freitag im Restaurant „Schaumburger Ritter" ihre Betriebsjubilare geehrt. Diese erhielten am Tag des Jubiläums eine Urkunde der Industrie- und Handelskammer, einen Präsentkorb der Belegschaft sowie ein Geldgeschenk und einen Blumenstrauß von der Geschäftsführung und den Gesellschaftern der Firma Stüken. Die 40-jährigen Jubilare bekamen zudem eine wertvolle Armbanduhr mit Widmung.
     
    Zu der Feierstunde waren jetzt auch die Partner der Geehrten eingeladen. Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Hoffmann überreichte den Jubilaren zudem eine rote Rose als Dank. Annette Wohlert wünschte diesen im Namen der Gesellschafter, dass sie weiter gern für Stüken arbeiten.

    Geschäftsführer Dr. Hubert Schmidt hatte eingangs kurz daran erinnert, dass Stüken vor 40 Jahren Halle 2 gebaut hat und 341 Mitarbeiter beschäftigte. Vor 25 Jahren kam Halle 4 hinzu, die Mitarbeiterzahl stieg dank Effizienzsteigerungen bis dahin nur auf 344. Heute seien es 630 inklusive 36 Auszubildenden. Der Umsatz sei in diesem Jahr auf mehr als 100 Millionen Euro gestiegen. „Die Loyalität der Mitarbeiter hat zu diesem Erfolg beigetragen", sagte Schmidt. „Ich hoffe, dass diese uns auch in Zukunft zum führenden Lieferanten von Tiefziehtechnikprodukten macht."

    Für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden geehrt: Dieter Horn, Heinz-Jürgen Krüger, Rolf Schaper, Klaus Witt, Manfred Dreier (nicht anwesend) und Heinrich Schmidt. Für 25 Jahre: Gerd Mohwinkel, Robert Röhrich, Achim Wolter (nicht anwesend), Michael Borghardt, Heinrich-August Sasse, Karla Requardt, Rainer Kohlmeier, Heidi Bauer, Dirk Gerull-Hafner, Petra Harting und Andreas Liebig.

    Die Betriebsjubilare der Firma Stüken (vorn sitzend die mit 40 Jahren Firmenzugehörigkeit) mit Geschäftsführer Dr. Hubert Schmidt (hinten 6. v. l.) und Annette Wohlert (Gesellschafterin, 2. v. l.).

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    Kinderkochkurs zum Ferienende

    Kinder im Schaumburger Ritter / Stachelbeere als "unbekanntes Wesen"

     

    SCHAUM­BURG (s­te). Er ist be­reits ein Klas­si­ker, der Kin­der­koch­kurs im Schaum­bur­ger Rit­ter. In den Schul­fe­rien lädt Küchen­meis­ter Ste­phan Keh­len­beck re­gel­mäßig an ei­nem Nach­mit­tag zum Kin­der­koch­kurs. Zu­sam­men mit Sous­chef Dirk Zim­mer­mann wur­den die sechs- bis 14-jäh­ri­gen Jun­gen und Mäd­chen ü­ber ge­sunde und le­ckere Ernährung un­ter­rich­tet. Hier­bei wird be­son­ders, wie auch im Re­stau­rant, auf fri­sche und sai­sonale Pro­dukte ge­ach­tet. So durf­ten die jun­gen Köche einen Sa­lat mit po­chier­ten Hähn­chen­brust­strei­fen und Apri­ko­sen-Oran­gen­chut­ney als Vor­speise kre­ie­ren.

    Die Ge­schmä­cker der Kin­der sind im­mer sehr un­ter­schied­lich, so Ste­phan Keh­len­beck: "­Des­halb sind wir bei Gemü­sen und dies­mal den Sa­la­ten sehr fle­xi­bel, da­mit auch für je­den et­was da­bei ist!" So auch beim Haupt­gang: Rin­der­fi­let­spit­zen in Pfif­fer­lings­rahm mit ge­düns­te­ten Ka­rot­ten und selbst­ge­mach­ten Pom­mes. "­Be­son­dere Freude be­rei­ten die Kin­der, die ei­gent­lich et­was gar nicht mö­gen: "Dann aber pro­bie­ren sie es trotz­dem und ho­len sich so­gar Nach­schlag", so Keh­len­beck. Be­vor das Des­sert, ein Hei­del­beer­pfann­ku­chen mit Va­nil­le­sau­ce, zu­be­rei­tet wur­de, wur­den ver­schie­dene Gemü­se, Kräu­ter und Bee­ren von den Kin­dern blind ver­kos­tet und muss­ten er­ra­ten wer­den. Da­bei stellte sich be­son­ders die Sta­chel­beere als "un­be­kann­tes We­sen" her­aus, nur drei Kin­der er­kann­ten sie. Die bes­ten Ge­schmackstes­ter be­ka­men kleine Prei­se. Da­mit auch die Tisch­kunde nicht zu kurz kam, un­ter­rich­te­ten Do­reen Keh­len­beck und die frisch ge­ba­ckene Re­stau­rant­fach­frau Sa­rah Reich­muth die Re­geln des Tisch­de­ckens und zeig­ten ver­schie­dene Ser­vi­et­ten­for­men. Zur Be­loh­nung be­kam je­des Kind eine Teil­nah­meur­kun­de, die Re­zepte und natür­lich eine Koch­müt­ze. Der nächste Koch­kurs ist in den Herbst­fe­rien am 13. Ok­to­ber.­Fo­to: pri­vat

    vom 18.08.2010 | Ausgabe-Nr. 34A

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    1000 Euro für Kinderschutzbund

     SCHAUM­BURG (k­m). Freude beim Rin­tel­ner Kin­der­schutz­bund: Ein Scheck ü­ber 1000 Euro soll das Vor­ha­ben un­ter­stüt­zen, den Front­be­reich des Do­mi­zils am Kol­le­gi­en­platz neu zu ge­stal­ten. An fri­sche Be­pflan­zung, Mo­bi­liar und ei­nige Spiel­geräte habe man ge­dacht, ver­riet Vor­sit­zende Pe­tra Rabbe-Har­tin­ger bei der Scheck-Ü­ber­ga­be. In­iti­iert hat­ten die Wohl­tätig­keits-Ak­tion Do­reen und Ste­phan Keh­len­beck, die In­ha­ber des Re­stau­rants "Schaum­bur­ger Rit­ter", die An­fang des Mo­nats zu ei­nem Som­mer-Bar­be­cue mit Jazz-Mu­sik ein­ge­la­den hat­ten. Im Mit­tel­punkt stand da­bei eine große Tom­bo­la, die von ei­ner Viel­zahl hei­mi­scher Ge­schäfts­leute mit tol­len Prei­sen bestückt wor­den war. Do­reen und Ste­phan Keh­len­beck mit Söhn­chen Ju­lian und Pe­tra Rabbe-Har­tin­ger vom Kin­der­schutz­bund.

    Ü­ber 60 Gäste sorg­ten an dem gemüt­li­chen Abend für eine er­kleck­li­che Summe in der Kas­se, die schließ­lich von der Fa­mi­lie Keh­len­beck auf einen run­den Tau­sen­der auf­ge­stockt wur­de. Fo­to: km

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    1000 Euro Spende für Kinderschutzbund Schaumburg (tol). Das Sommerbarbecue mit Jazz-Live-Musik und großer Tombola beim Hotel und Restaurant „Schaumburger Ritter" war mit mehr als 60 Gästen ein großer Erfolg. Davon soll auch der Kinderschutzbund in Rinteln proftieren.


     Der Erlös aus der Tombola wurde von den Hotel-Inhabern Doreen und Stephan Kehlenbeck auf die Summe von 1000 Euro aufgestockt. Den Scheck haben beide an die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Petra Rabbe-Hartinger, überreicht. Konkreter Verwendungszweck ist das Außengelände der Kindertagesstätte „Flohkiste" des Kinderschutzbunds, auf dem ein kleiner Grünstreifen einem Balanceparcours gewichen ist. Dort sollen jetzt noch zwei Bänke und ein Tisch als feste Sitzgruppe angeschafft werden, auch ein neues Sofa für die Kindertagesstätte steht auf der Wunschliste.

    Doreen (von links), Julian und Stephan Kehlenbeck übergeben den Scheck an Petra Rabbe-Hartinger vom Kinderschutzbund. Foto: tol

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    Rinteln

    Von „Bausünde" bis „Geheimtipp für Radler" Rinteln (wm). „Das Essen war gut, das Zimmer komfortabel, wir haben die Stille in der bewaldeten Umgebung genossen und den Bummel durch die Altstadt. Für uns war es ein perfekter Kurzurlaub." Ein Hotelier, der so etwas im Internet liest (hier ist der „Waldkater" gemeint) kann entspannt den Tag beginnen. Doch es gibt auch andere Stimmen (für einen anderen Beherbergungsbetrieb in der Stadt): „Teppichboden fleckig, Gardinen angeschmutzt, tote Fliegen auf der Fensterbank."
     
     Schöne Außenanlage braucht Pflege: Horst Droste (r.) und Schwiegersohn Marcus Rinne vom Gasthaus „Zur Linde" in Todenmann bringen in den Betriebsferien den Springbrunnen wieder auf Vordermann.
    zu 2 von 3  „Bausünde mit schönem Ausblick": Das Hotel „Brückentor".
    zurück 3 von 3 weiter Seit ein Internetzugang unterwegs kein Problem mehr ist, schaut ins World Wide Web, wer Urlaub machen will oder spontan ein Hotel sucht und liest dabei automatisch die Hotelbewertungen mit - gerade jetzt in der Ferien- und Urlaubszeit. Vorbei die Zeit der guten alten Gästebücher. Lob und Tadel sind im Internet öffentlich einzusehen.

    Die gute Nachricht: Kein Rintelner Hotel fällt in den Internetforen völlig durch - im Gegenteil. Die meisten Häuser erhalten gute Noten, ein paar sogar Topbewertungen, einige Gästehäuser immerhin noch ein „Befriedigend". Wenn es Kritik gibt, dann bei Dingen, der jeder Gastronom eigentlich problemlos abstellen könnte.

    Wie gehen Gastronomen damit um, dass jedermann über ihr Haus eine öffentliche Wertung abgeben kann - und dabei anonym bleibt?

    Monika Girnus, die mit ihrem Mann Dieter das „Alte Zollhaus" in Todenmann managt, kennt die Probleme. „Preisleistungsverhältnis sensationell, die Küche sehr gut, viel frisches Obst", liest man über das „Alte Zollhaus". Doch es gibt auch kritische Stimmen. Und hier, sagt Monika Girnus, sei mancher Kritiker einfach nicht ganz fair, weil er nicht die Situation berücksichtige, die einen perfekten Service verhindert habe. „Wenn zum Beispiel das Restaurant voll besetzt ist, wird es manchmal eben etwas hektischer."

    Selbstverständlich nehme man die Kritik von Gästen ernst und sei dafür auch offen, aber die müsste berechtigt sein. So findet im Zollhaus einmal im Monat ein Meeting mit allen Mitarbeitern statt, bei dem solche Probleme besprochen werden.

    Manche schreiben halbe Romane im Internet und oft ist verblüffend, was der Gast registriert: „In der Tiefgarage wurde die Scheibe des Autos gewaschen mit dem Hinweis: Wir haben Ihnen eine klare Sicht verschafft."

    Oder: „Das Gebäude ist eine Bausünde, aber sehr gute Lage direkt an der Weser mit schönem Ausblick, ordentliche Zimmerreinigung."

    Sensibel, so zeigt sich im Internet, reagieren Gäste vor allem dann, wenn sie das Gefühl haben, nicht ausreichend zur Kenntnis genommen zu werden: „Unfreundliches Personal" ist da noch eine zurückhaltende Formulierung. Stimmt der Service heißt es: „Wir wurden sehr freundlich aufgenommen, zum Empfang erhielten wir in der Lobby ein Glas Sekt."

    Das Essen im Hotel wird ebenfalls gewürdigt, wie beispielsweise beim „Schaumburger Ritter": „Eine kleine Karte mit Sachen die ich gar nicht kannte. Super".

    Auch Hundefreunde geben Empfehlungen: „Hier dürfen Hunde mit ins Restaurant."

    Gäste, geben Rintelner Hoteliers zu bedenken, sollten bei ihrer Bewertung realistisch einschätzen, wo sie sich befinden. Von einem Familienbetrieb könne man nicht den gleichen Service erwarten wie in einem 5-Sterne-Hotel. Dafür kostet die Nacht statt 300 auch nur 80 Euro.

    Wer im Hotel Wethmüller am Kirchplatz übernachtet, weiß das wohl. Heike Wethmüller erlebt während jeder Fahrradsaison: „Wir sind ein Geheimtipp auf dem Weserradweg. Ein Radler erzählt dem nächsten, da kannst du ab 21 Euro pro Person übernachten und das mitten in der Stadt. Das entscheidet sich an einem Tag. Nicht übers Internet."

    Wobei solche Gäste dann später im Internet doch Noten verteilen, nämlich für den Weserradweg: „Kein Fernradweg ist besser ausgebaut, allerdings müsste die Beschilderung häufiger kontrolliert werden, da es offensichtlich Menschen gibt, die Spaß daran haben, Radfahrer in die falsche Richtung zu leiten. Und: ,Nix für Rennräder'."

    Auch so ein Punkt: Was dem einen zusagt, mag der andere nicht. Motorradfahrer stellen sich eben unter einem guten Hotel etwas anderes vor als ein Seniorenehepaar.

    Das Beste sei, sagt Kerstin Brand vom Hotel „Stadt Kassel", „wenn es ein Problem gibt und eine berechtigte Reklamation, sollten sich die Gäste sofort melden, damit man die Sache abstellen kann. Später meckern im Internet bringt nichts."

    Dann gibt es Ärgernisse, gegen die auch gutwillige Gastronomen machtlos sind: Das ist aktuell die Hitze. Wenn verschwitzte Radfahrer ankommen, ist die Enttäuschung manchmal groß, wenn das Zimmer keine Klimaanlage hat. Da hilft dann nur der Hinweis auf die kalten Getränke und die kalte Dusche.

    Dabei muss man keine Luxusherberge haben, um gute Noten zu bekommen. Für das Gasthaus „Zur Linde" in Todenmann notierte ein Gast: „Zimmer einfach, aber gepflegt, das Essen preiswert und lecker, der Außen-Raucher-Bereich mit Springbrunnen, Großpflanzen und Schirmen liebevoll gestaltet."

    Da man am Urlaubsort nicht nur schlafen, sondern auch essen will, findet man selbstverständlich auch dafür im Internet wundersame bis hilfreiche Tipps. Auch hier dürfen sich Rintelns Gastronomen entspannen: Die einschlägigen Restaurants wie „Pizzeria Italia", „Mosquito", „Stadtkater" und „Mykonos" werden gut bewertet, da ist kein Ausrutscher dabei - nur die Preise „für eine Kleinstadt" werden da manchmal bekrittelt.

    Ob Daumen rauf oder runter: Das größte Problem sei, schildern die Gastronomen, was einmal im Netz ist, kriegt man nicht wieder raus. Am besten helfe, um keine Magengeschwüre zu kriegen, das Ganze etwas locker zu sehen, empfiehlt Monika Girnus.

    Das ist auch die Linie, die Tourismusmanager Matthias Gräbner im Rintelner Rathaus für vernünftig hält. Angaben in Bewertungsportalen sollte man nicht immer für bare Münze nehmen, sondern mit gesundem Menschenverstand einschätzen. Und das aus zwei Gründen: „Die Erfahrung im Qualitätsmanagement zeigt, dass Menschen, die unzufrieden sind, ein absolut höheres Mitteilungsbedürfnis haben, als Gäste, denen es gefallen hat." Außerdem gebe es inzwischen regelrechte Kampagnen von Konkurrenten, die sich gegenseitig schlecht machen - gleichzeitig das eigene Haus aufzuwerten. Auf deutsch: Man kann sich Top-Bewertungen auch kaufen.

    Heinrich Brockmann, Chef im Hotel Brückentor, rät, wenn man schon im Internet recherchiert, sollte man wenigsten mehrere Portale zu Rate ziehen.

    Bei holidaycheck könne beispielsweise jeder eine Bewertung abgeben, ohne überhaupt im Hotel gewesen zu sein. Anders bei Hotel.de oder HRS, dem Hotelreservierungsservice. Da können sich nur Leute äußern, die über das jeweilige Internetportal gebucht und damit auch im Hotel genächtigt haben.

    Für das beste Modell, um die Gästezufriedenheit abzufragen, hält Gräbner den Bewertungsbogen des Fremdenverkehrsverbandes Weserberglandtourismus, den Gäste im Zimmer vorfinden und ausfüllen. Dieser Fragebogen werde ausgewertet, und wenn sich tatsächlich herausstellen sollte, dass ein Haus in bestimmen Bereichen Defizite hat, „dann sprechen wir eben mit dem Gastronomen".

    Kleine nette Gesten finden im Internet positive Bewertungen von Hotelgästen: Der Begrüßungssekt (oder eine eisgekühlte alkoholfreie Erfrischung) an der Rezeption des Hotels „Waldkater", serviert von Empfangschefin Iris Bornemann (r.) oder Auszubildender Jennifer Höltkemeier, ist dafür ein Beispiel. Fotos: dil

     

  • Livemusik und ein Menü vom AllerfeinstenAnnette Pflug-Herdrich singt bei der "Hollywood-Dinnershow" / Karten ab sofort erhältlich

    SCHAUM­BURG (k­m). Mit ei­nem köst­li­chen Apéri­tif und ei­nem ful­mi­nan­ten Sho­w­auf­tritt wird am nächs­ten Sams­tag, dem fünf­ten Ju­ni, im "Schaum­bur­ger Rit­ter" ein Hol­ly­wood-Din­ner eröff­net. Nach den er­folg­rei­chen Din­ner-Kon­zer­ten im letz­ten Jahr wol­len der Chef­koch und Ho­te­lier Ste­phan Keh­len­beck und die Sän­ge­rin An­nette Pflug-Her­d­rich ab 19 Uhr er­neut rich­tig durch star­ten.

    "­Die Traum­fa­brik hat gran­diose Film­mu­sik her­vor­ge­bracht, die an die­sem Abend mal sexy, mal wild, mal me­lan­cho­lisch, mal ver­träumt von An­nette Pflug-Her­d­rich prä­sen­tiert wird," heißt es in der Ankün­di­gung. "­Die echte Hol­ly­wood-Diva ist gla­mourös, ka­pri­ziös, lei­den­schaft­lich und natür­lich ewig schön!"

    In or­che­s­tra­len Sound ein­ge­bet­tet in­sze­niert die Pro­fisän­ge­rin zwi­schen den ed­len Fünf-Gang Gala-Menüs von Küchen-Chef Ste­phan Keh­len­beck welt­berühmte Film­songs aus "High so­cie­ty­", "Frühstück bei Tif­fa­ny", "­Gold­fin­ger", "Ti­ta­nic", "Last tango in Pa­ris", "Love sto­ry", "S­weet Cha­ri­ty­", "­Ca­sab­lan­ca" umd viele mehr.

    Auf ku­li­na­ri­sche High­lights kön­nen sich die Show-Gäste eben­falls freu­en: "Lachs­bur­ger" mit Spar­gel­sa­lat, Brun­nen­kresse Sup­pe, Gra­ti­nierte Nu­del-Pilz­rou­lade im Gemü­se­sud, Ame­ri­can Beef mit Bar­be­cue Jus, knacki­gem Gemüse und Ge­würz­kar­tof­feln und Cho­co­late Cake mit Erd­nuss-But­ter-Eis.

    Ki­no­fan und Sän­ge­rin An­nette Pflug-Her­d­rich er­freut sich längst deutsch­land­wei­ter Re­fe­ren­zen, nicht zu­letzt nach ih­ren Auf­trit­ten bei De­beka (100-Jahr-Fei­er), dem Ball des Wei­nes im Kur­haus Wies­ba­den oder bei ei­ner Preis­ver­lei­hung an Rudi Car­rell. Meis­ter­koch Ste­phan Keh­len­beck kann mit nam­haf­ten Sta­tio­nen wie Nas­sauer Hof Wies­ba­den, Fürs­ten­hof Celle oder Turn­berry in Schott­land auf­war­ten.

    ­Kar­ten zum Preis von 69 Euro pro Per­son gibt es im Vor­ver­kauf un­ter der Te­le­fon­num­mer 05751/918129.

    Nähere In­for­ma­tio­nen kön­nen im In­ter­net ab­ge­ru­fen wer­den, und zwar un­ter den Adres­sen "ww­w.schaum­bur­ger-rit­ter.­de" und "ww­w.an­nette-pflug-her­d­rich.­de".Hör­pro­ben von un­ter An­nette Pflug-Her­d­rich fin­den sich un­ter "ww­w.y­ou­tu­be.­com / an­net­te­ph".

    vom 29.05.2010 | Ausgabe-Nr. 22B

  • RintelnMondän: Hollywood in Schaumburg Schaumburg (rd). Zu einem Hollywood-Dinner laden Sopranistin Annette Pflug-Herdrich und Gastronom Stephan Kehlenbeck am Samstag, 5. Juni, ein: Ab 19 Uhr steht im Schaumburger Ritter die Traumfabrik Hollywood im Zentrum eines kulinarisch-musikalischen Abends. drucken Diesen Artikel versenden 
    Hollywoods Filmmusik wird an diesem Abend mal sexy, mal wild, mal melancholisch und mal verträumt von Annette Pflug-Herdrich präsentiert. Als „echte Hollywood-Diva" gibt sich die Sopranistin glamourös, kapriziös, leidenschaftlich und natürlich ewig schön! In orchestralen Sound eingebettet inszeniert die Profisängerin zwischen den fünf Gängen des Gala-Menüs von Stephan Kehlenbeck weltberühmte Filmsongs aus den Kinoklassikern „Frühstück bei Tiffany's", „Goldfinger", „Titanic", „Love Story" oder „Casablanca". Auch auf besondere kulinarische Genüsse können sich die Show-Gäste freuen. Tickets gibt es unter der Telefonnummer (0 51 52) 94 74 60.
    Sopranistin als Hollywood-Diva: Annette Pflug-Herdrich lädt zur Dinnershow ein. Foto: pr. 
     

    Filmsongs zum Dinner Schaumburg. Eine „Hollywood-Dinnershow" findet am Samstag, 5. Juni, ab 19 Uhr im Hotel Schaumburger Ritter im Rintelner Ortsteil Schaumburg statt. In orchestralen Sound eingebettet, inszeniert die Profisängerin Annette Pflug-Herdrich zwischen den Gängen des edlen 5-Gänge-Gala-Menüs von Stephan Kehlenbeck weltberühmte Filmsongs aus „High society", „Frühstück bei Tiffany", „Goldfinger" oder „Titanic". weiter

  • Rinteln„Unsere Schaumburg - brennnesselnd heiß" Schaumburg (dil). Da Fürst Ernst auf seiner Schaumburg-Tour am 21. August nicht vor 20.30 Uhr auf der Schaumburg eintrifft, haben sich die örtlichen Vereine überlegt, wie sie auch ohne ihn ein attraktives Festprogramm auf die Beine stellen. Fürst Ernst braucht zur Entspannung nur noch ein Bier trinken, sein Haupt im „Schaumburger Ritter" zur Ruhe zu betten und am 22. August an einem Freiluftgottesdienst teilzunehmen. Dann kann seine Kutsche schon wieder weiter ins Auetal.


    Nicht Frust schieben angesichts der kurzen Präsenz des Fürsten auf seinem Schaumburger Stammsitz, sondern ein nachhaltiges Programm entwickeln, hieß die Devise. „Wir wollen ein fröhliches Fest feiern, und das auch in Zukunft", sagt Wilfried Schnüll, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins. Ein siebenköpfiges Team hat sich Mitte Februar an die Arbeit gemacht. Geschichte und Gegenwart verbinden, und das möglichst kindgerecht, hieß die Leitlinie. Die Fürstliche Hofkammer gestattete, die Parkplatzfläche vor der Burgmauer, die Seitenflächen entlang des Aufgangs zur Burg, die Wiesenfläche sowie den Burghof zu nutzen. 12 bis 21 Uhr ist der Zeitrahmen.

    „Die Nesseln und ihre Bedeutung für Schaumburg - gestern, heute und morgen" ist ein Thema des Fests. Dabei soll die Pflanze als Wildgemüse und vielseitig nutzbarer nachwachsender Rohstoff dargestellt werden. Die Wirte des Burgrestaurants, des „Schaumburger Ritters" und der Paschenburg wollen Nesseln in ihr Speisenangebot aufnehmen, diese drei sorgen beim Fest für Speis und Trank. „Unsere Schaumburg - brennnesselnd heiß" lautet das Festmotto.

    Burgführungen werden angeboten und dabei auch Sagen um die Schaumburg nähergebracht. Wanderungen rund um die sanierte Burg sind möglich. Um die historische Verbindung ihrer Dörfer mit der Schaumburg als früherem Amtssitz zu dokumentieren, ist ein Sternmarsch geplant, dessen Teilnehmer um 17 Uhr auf der Burg eintreffen sollen. Marschiert wird aus Richtung Todenmann/Gut Dankersen, Großenwieden/Kleinenwieden, Rohden/Segelhorst/Welsede und Ahe/Engern/Kohlenstädt mit Gut Neelhof. Standesamtliche Trauungen sind auf der Burg ebenfalls möglich.

    Kinder von vier bis acht Jahren malen bereits vor den Sommerferien auf Papier, Ausstellung und Prämierung folgen dann beim Fest. Ältere Kinder bis 14 Jahre bemalen ebenfalls vor den Ferien als Rohlinge bereitgestellte Wichtel, die später Teil eines Skulpturenpfads werden könnten. Von 15 bis 17 Uhr soll es am 21. August ein Kinderprogram geben. Schminken, Seiferutschen, Fangseile und mehr gehören dabei zum Spaßangebot.

    Die Hamburger Künstlerin und Malerin Petra von Langsdorff stellt in der Knappenstube des „Schaumburger Ritters" und im Außenbereich davor aus, umgeben von musikalischen Darbietungen.

    Im Bereich des ehemaligen Amtshauses sollen Geschichte und Bedeutung der Burg dargestellt werden. Das alte Gefängnis unter der ehemaligen Drostenwohnung soll geöffnet werden, Häftlinge damals und heute werden entsprechend gekleidet zu sehen sein.

    Musikdarbietungen wollen der Männerchor Schaumburg, die Blaskapelle Schaumburg und der Gospelchor „Joyful Voices" beisteuern. In den Abendstunden soll eine Band auf der Bühne spielen. Da der Burgbereich für den Verkehr gesperrt wird, laufen Planungen, einen Shuttleverkehr von der Domäne Coverden aus anzubieten. Am Sonntag beschließt ein 40-minütiger Gottesdienst das Programm. Pastor Mathias Mau gibt dem Fürsten den kirchlichen Segen für dessen weitere Reise durch das Schaumburger Land.

 

    „Ein Wein kann gar nicht trocken genug sein" Von Cornelia Kurth Schaumburg. Nicht oft hat man im Norden Deutschlands die Gelegenheit, an einer Weinprobe teilzunehmen, zu der ein Winzer aus dem Süden anreist, um seine Weine vorzustellen. Jetzt aber war der Nachfahre eines richtig berühmten Winzers in Schaumburg zu Gast, Johannes Hasselbach vom Weingut Gunderloch in Rheinhessen, dessen Urgroßvater das Vorbild abgab für den trinkfreudigen Weinbauern Gunderloch aus Carl Zuckmayers Lustspiel „Der fröhliche Weinberg". Loading ...

    Aber nicht nur aus literarischen Gründen besitzt das Weingut Gunderloch einen besonderen Namen. Die frischen Rieslingweine, die an den sonnigen Steilhängen des „Rotes Hanges" bei Nackenheim heranwachsen, sind von bester Qualität, die Winzerfamilie gehört zu den Pionieren des Qualitätsweinbaus am Rhein und die Gunderloch-Weine erhalten regelmäßig Spitzen-Bewertungen in renommierten Weinmagazinen. 
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  • Wirtschaft + Leben

    Feude am Genuss im Hotel-Restaurant Schaumburger Ritter

    Wenn Sie einmal eine lustige Raubritterrunde erleben möchten, sollten Sie sich am kommenden Freitag im Hotel-Restaurant Schaumburger Ritter gegenüber der Schaumburg einfinden. Hier trifft sich regelmäßig seit über 40 Jahren jeden ersten Freitag im Monat eine illustre Runde Schaumburger Raubritter, kettet sich an die legendären Holzstühle und frönt irdischen Genüssen...mehr

  • Whisky aus Indien Schaumburg (who). Stephan Kehlenbeck will am heutigen Freitag die Freunde des Goldes Schottlands in ganz neue Sphären und Geschmacksrichtungen entführen bei einem Whisky-Tasting in seinem Restaurant Schaumburger Ritter. Fast ausschließlich Whiskysorten, die nicht aus der bekanntesten Heimat des Getränks aus Gerstenbrand stammen, sollen zur Verkostung auf den Tisch kommen, eingebettet in ein passendes Gourmet-Menü....mehr
  • Preise senken, Personal einstellen oder in das Hotel investieren

    Rinteln (wm). Seit Januar gilt für Übernachtungen in Hotels und Pensionen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent statt des vollen Satzes von 19 Prozent. Die Hoteliers in Rinteln gehen unterschiedlich mit der Mehrwertsteuersenkung um: Einige Hotels haben die Preise gesenkt, andere wollen die mögliche Ersparnis für Investitionen und Neueinstellungen nutzen....mehr

  • [...] und jetzt der Aral Schlemmer-Atlas 2010: In jedem dieser besonderen Nachschlagwerke finden sich SCHAUMBURGER Gastronomie-Adressen. Im Aral etwa stehen das Torschreiberhaus (Stadthagen), das La Forge sowie das Schmiedegasthaus Gehrke (Riepen), [...]
    SCHAUMBURGER Zeitung, 20.11.2009 23:00 Uhr weiter
  • Für Kenner des Aral-Führers ist der Sülbecker Krug seit Jahren eine feste Größe. Mit zwei von möglichen fünf Kochlöffeln ist das Team von Astrid Nordmeyer und Lutz Reppegather im neuen Atlas notiert. Die beiden geben jetzt seit vier Jahren in Sülbeck den Takt an. Nordmeyer schätzt, dass es in erster Linie „zufriedene Gäste" sind, die zum Eintrag in diesen Atlas verholfen haben. Zugute halten sich die Sülbecker auch eine sehr flexible Menügestaltung, die der Gast und nicht das Haus bestimme. Der Krug ist auch im Gault Millau mit 13 Punkten notiert.

    Die Brüder Andreas und Ernst August Gehrke mit Team tauchen im Aral zwei Mal auf: Mit dem La Forge (3,5 Kochlöffel) und mit dem Schmiedegasthaus (zwei Kochlöffel). Am meisten setzt Andreas Gehrke indes auf den erneut gesicherten Stern im neuen Michelin-Führer. Dieser bringe regelmäßig (Übernachtungs-)Gäste aus den Benelux-Ländern und aus Skandinavien ins Haus. Einen zusätzlichen Impuls aus dieser Quelle bringe der „Bib", ein Indikator für „preiswerte hervorragende Mahlzeiten aus dem Schmiederestaurant". Präsent sind die Riepener auch im Gault Millau - mit 16 Punkten.

    Einen Punkt mehr hat dort das Torschreiberhaus, das der Aral mit 2,5 Kochlöffeln bedacht hat. „Der Mix macht es - Küche, Service und Ambiente", schätzt Götz Knauer, der mit Ehefrau Susanne jetzt seit 15 Jahren diese feine Adresse in der Kreisstadt am Kochen hält. Im Gault Millau sind die Stadthäger jetzt mit 17 Punkten eingestuft. Man darf nach den Andeutungen Knauers gespannt auf die Ausgabe 2011 sein, weil im Torschreiberhaus in der Küche und auf der Karte „Aufbruch zu neuen Ufern" angesagt sei.

    Einen Kochlöffel auf nunmehr zwei zugelegt hat der relative Neuling in der Runde, Stephan Kehlenbeck. Dieser steht seit dreieinhalb Jahren für den Namen Schaumburger Ritter und residiert vor dem Tor der Schaumburg. „Wir haben ständig an der Qualität geschraubt", nennt Kehlenbeck als Hauptgrund für den Aufstieg.

     Restaurantknigge und Kochkurs für Kids 13.07.2007 - 13.07.2007   Freitag, der 13. Juli wird ein Tag ganz im Sinne von Aroma und Geschmack. Bereits am Nachmittag gibt es für Kinder von 6-12 Jahren eine Schulung über Verhaltensregeln im Restaurant.
    Außerdem wird eine Verkostung verschiedener Beeren vorgenommen, um die Geschmacks- und Geruchssinne der Kinder zu trainieren.
    Zusammen mit den Kindern wird Küchenmeister Stephan Kehlenbeck aus den Beeren Eis herstellen. Um gute Tischmahrnieren zu trainieren, darf natürlich ein kleines, anspruchsvolles Menü für die Kinder nicht fehlen.

    Janine Weiß, ehemalige Sommeliere im Restaurant „Die Insel", Hannover, und der MS Europa, lässt die Gäste die Aromenvielfalt eines Sekts und verschiedener deutscher Bio-Qualitätsweine entdecken und genießerisch über Schaumwein, Aroma, Rebsorten und Terroir dazulernen.